Energetisch-psychologische Leistungen

Nachfolgend finden Sie eine kurze theoretische Einführung in die energetische Psychologie, die sowohl deren Wurzeln erklärt als auch ausführlich auf ihre wissenschaftliche Einbettung eingeht.

 

Sollte Sie dieser theoretische Teil nicht interessieren, können Sie hier direkt zu meinem Angebot gehen: Energetische Psychologie.

Als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält.

 

Max Planck

Zu diesem Schluss kam Max Planck nach jahrzehntelanger Forschung über das Wesen der Materie. Er gilt als der Vater der Quantenphysik, ein damals neues Forschungsgebiet, das seither intensiv weiter erforscht wird.

 

Der österreichische Quantenphysiker Prof. Anton Zeilinger vom Physikalischen Institut der Universität Wien geht z. B. davon aus, dass Materie sich lediglich in der Anordnung der Elementarteilchen (den Bestandteilen von Atomen) unterscheidet, woraus Zeilinger schlussfolgert: "Information ist der fundamentale Baustein des Universums".

 

Man kann davon ausgehen, dass energetische Ausgleichsmethoden auf der schon von Max Planck beschriebenen Ebene der Kraft oder auch Energie, die die Grundsubstanz sämtlicher Materie bildet, ansetzen. Möglicherweise verändern sie auch die Informationen des menschlichen Organismus, also die Anordnung der Elementarteilchen in den Atomen, so dass ein Zustand größerer Harmonie und Ausgewogenheit erlebt werden kann.

 

Als Methoden zur Wiederherstellung von Gesundheit und Ausgeglichenheit gibt es derzeit

  • die klassischen Ansätze: wie die Schulmedizin, die Klinische & Gesundheitspsychologie und Psychotherapie sowie
  • komplementäre und teils energetische Ansätze: wie z. B. die Traditionelle Chinesische Medizin und die Homöopathie.

Traditionelle Chinesische Medizin - Das Meridiansystem

Die traditionelle chinesische Medizin, kurz TCM genannt, beschreibt seit einigen tausend Jahren den Menschen als Teil eines kosmischen, energetischen Wirkgefüges (Dr. Carl-Hermann Hempen, 2004, DTV-Atlas Akupunktur). Sie basiert auf einem theoretischen Konzept, das durch ca. fünftausendjahrelange systematische empirische Beobachtung und Aufzeichnung entstanden ist und laufend überarbeitet wurde.

 

Die Akupunktur gilt neben der Kräuterheilkunde als wichtiger Baustein der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die Theorie hinter der Akupunktur ist, dass bei jedem Menschen Energie in Leitbahnen, den sogenannten Meridianen, fließt. Ist dieser Energiefluss gestört, entstehen energetische Blockaden und Ungleichgewichte, die langfristig zu physischen und psychischen Krankheiten führen können. In TCM ausgebildete ÄrztInnen stechen Akupunkturnadeln in spezielle Punkte auf diesen Leitbahnen, um die Energie wieder in Fluss zu bringen und dem (kranken) Menschen zu Gesundheit zu verhelfen.

 

Die westliche Medizin lehnt zwar das theoretische Konzept hinter der Akupunktur ab, da jedoch in vielen Studien die Wirksamkeit der Akupunktur bestätigt wurde (siehe z. B. GERAC German Acupuncture Trials), wird sie nicht nur in den Ordinationen von ausgebildeten TCM-ÄrztInnen angewendet, sondern auch als komplementär-medizinischer Ansatz in westliche Behandlungen integriert (z. B. in der onkologischen Behandlung im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz).

"Psychologische Akupunktur" - Energetische Psychologie

Das psychische Äquivalent zur Akupunktur "an emotional version of acupuncture" (Gary Craig) ist die sogenannte Energetische Psychologie. Hier wird durch sanftes Klopfen verschiedener Akupunkturpunkte bei gleichzeitiger Fokussierung auf belastende Themen (Erinnerungen, Gefühle & Verhaltensweisen) eine sensorische Überladung im Gehirn erzeugt. Durch diese Interferenzen (Überlagerungen) findet eine Neu-Organisation und im Idealfall auch Neutralisation belastender Gefühle und Erinnerungen statt.

 

Zu dieser auf den ersten Blick vielleicht seltsam anmutenden Behandlungsform existieren mittlerweile zahlreiche wissenschaftliche Wirksamkeitsnachweise, die von dem Psychologen Dr. David Feinstein im Jahr 2012 in einem englischsprachigen Artikel der Fachzeitschrift der APA American Psychological Association zusammengefasst wurden.

 

Erfreulicherweise haben die Klopfmethoden in den letzten Jahren auch Eingang in die internationale psychologische und psychotherapeutische Fachwelt gefunden. Dies gelang unter anderem durch die sprachliche "Übersetzung" und Einbettung der Methode in psychologische und neurobiologische Forschungsergebnisse und Konzepte.

 

So bezeichnete erstmals die Forschungsgruppe um den südamerikanischen Arzt und Psychoneuroimmunologen Dr. Joaquin Andrade die Methode als BMSI Bifokale Multisensorische Integration. Bifokal, da der Fokus der Aufmerksamkeit gleichzeitig auf eine sensorische Stimulation und ein belastendes Thema gelenkt wird. Multisensorische Integration, da die sensorischen Reize, ausgelöst durch die Stimulation von Akupunkturpunkten, über die afferenten Nervenbahnen ins Gehirn gelangen und dort zu einer Pertubation (Verstörung) und Neuorganisation von belastenden Erinnerungen und Emotionen führen, wenn man sich während der sensorischen Stimulation auf diese fokussiert.

 

Auch der deutsche Psychiater Dr. Michael Bohne geht von dieser Wirkhypothese aus. Er entwickelte die Methode PEP Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie, die zusätzlich zu der von ihm weiterentwickelten Klopfmethode noch andere psychologisch wichtige Elemente enthält.

 

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